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Digitale Zeiterfassung für mehr Transparenz: Überstunden im Blick behalten


Das Zeitalter von Homeoffice und Gleitzeit bringt gefühlt mehr Flexibilität für Angestellte mit sich. Doch ist die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit nicht immer eindeutig. Studien zeigen, dass man im Homeoffice zu Überstunden neigt. Auch im Handwerk sind Überstunden keine Seltenheit. 

Homeoffice ist praktisch: Das lästige Pendeln zum Arbeitsplatz entfällt und auch die Arbeitskleidung kann mit gemütlicher Jogginghose gerne leger ausfallen. Termine rund um den Haushalt wie Handwerker und Co. lassen sich ganz einfach wahrnehmen, sodass man Freizeit und Arbeit besser miteinander vereint. Die Kinderbetreuung und Arbeit bringt man zu Hause unter einen Hut. Doch genau dieser ständige Wechsel zwischen Arbeit, Pause und Freizeit verleitet dazu, dass man am heimischen Schreibtisch mehr arbeitet als im Büro, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt.

Diese verdeutlicht weiterhin, dass Eltern davon noch stärker betroffen sind: Jede Woche investieren Mütter im Homeoffice knapp fünf Überstunden, Väter sogar knapp sechs. Dagegen kümmern sich Mütter im Homeoffice vergleichsweise drei Stunden mehr um ihre Kinder als Mütter, die keine Heimarbeit wahrnehmen können. Die Freizeitaktivitäten zeigen ebenfalls ernüchternde Ergebnisse: Mütter mit Gleitzeit verbringen durchschnittlich 4,5 Stunden mit Freizeitaktivitäten, während feste Arbeitszeiten für knapp eine halbe Stunde mehr Freizeit sorgen. Wie kann man also feststellen, ob man zu viel arbeitet und sich zu wenig erholt? Das Stichwort lautet hier digitale Zeiterfassung. Sie ermöglicht das transparente Festhalten der Arbeitszeiten, sodass sich Überstunden vermeiden lassen. Dafür gibt es Apps oder smarte Software, die keine teure Hardware erfordern. Zeiten kann man praktisch am PC oder auf dem Smartphone eintragen.

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Pexels.com / Freie Nutzung gewährt

Überstunden sind branchenübergreifend

Klassische Bürojobs mit Möglichkeiten zur Heimarbeit verleiten also zu Mehrarbeit. Doch was ist mit anderen Branchen? In der Handwerksbranche sind unbezahlte Überstunden nach wie vor keine Seltenheit. Selbstständige neigen ebenfalls zu Mehrarbeit. So zeigte das Statistische Bundesamt, dass Selbstständige knapp 49 Stunden pro Woche arbeiten und sich dieses Phänomen sowohl durch niedriger als auch höherqualifizierte Berufsgruppen zieht. Im Hinblick auf das Arbeitszeitgesetz sollte das zum Schutz der Angestellten kein Dauerzustand sein. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) fand zudem heraus, dass knapp die Hälfte der geleisteten Mehrarbeit unbezahlt ist.

Zeiterfassung als Kontroll- und Schutzmaßnahme

Eine übersichtliche und einheitliche Zeiterfassung wäre somit sowohl für den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber von Vorteil: Beide Seiten erlangen mehr Transparenz über die geleistete Arbeit. In vielen Branchen ist die sofortige Erfassung der Arbeitszeit sogar Pflicht und muss auf Aufforderung nachgewiesen werden. Die Erfassung geschieht mit einer digitalen Möglichkeit einheitlich. Die gängigen Systeme speichern die Daten zudem datenschutzkonform. Zeiten können die Mitarbeiter ortsunabhängig eintragen – ganz egal, ob auf der Baustelle, im Café oder im Homeoffice. Gleichzeitig minimiert sich der Verwaltungsaufwand und der Arbeitgeber wird den Anforderungen für Mindestlohn und Arbeitszeiterfassung gerecht. Somit haben sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einen Mehrwert und können ebenfalls den Überblick über Überstunden behalten.

Nutzen Sie professionelle und smarte Softwarelösungen, um konkurrenzfähig und attraktiv für Arbeitnehmer zu bleiben.

 

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