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Geänderte Prioritäten im Job? Der Blick nach vorn

Laut einer StepStone Studie zum Arbeiten in der Krise gehen 95 Prozent der Menschen davon aus, dass sich das Arbeiten und die Wirtschaft nachhaltig verändern werden. Das spricht dafür, dass Prioritäten im Job sich ebenfalls geändert haben.

Mehr als jeder Dritte ist laut der StepStone Studie, die Ende April mit rund 7000 Befragten durchgeführt wurde, besorgt um die Sicherheit seines eigenen Arbeitsplatzes. Dies zeigt, dass es während und nach der Krise insbesondere darauf ankommt, den Mitarbeitern Wertschätzung zu zeigen bzw. zu vermitteln, dass sie gebraucht werden. Den Sinn der eigenen Tätigkeit stellt nur jeder fünfte der Teilnehmer infrage. Dennoch ist es verständlich, dass sich die Belegschaft aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland Sorgen um den eigenen Job macht.

 

Sinnhaftigkeit bislang im Fokus – Wechsel zu mehr Sicherheit?

Bisher ging es Arbeitnehmern im Job eher darin, eine sinnstiftende Tätigkeit auszufüllen. Jetzt scheint es aufgrund der veränderten Lage in der Wirtschaft eher so, als würde es darum gehen, Sicherheit zu empfinden. Dies könnte wiederum eine große Rolle beim Recruiting spielen: Jobsuchende achten zukünftig vielleicht eher darauf, wie sicher der Job ist – andere Benefits wie Prämien oder gesundheitsfördernde Maßnahmen könnten in den Hintergrund treten.

Ebenso kann angenommen werden, dass sich in Zukunft weniger junge Menschen dafür entscheiden, selbständig zu werden und ein Unternehmen zu gründen. Nachdem die Anzahl der Gründer innerhalb der letzten 15 Jahre fast stetig zurückgegangen ist, gab es 2019 einen kleinen Aufwärtstrend. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser nun verfestigt oder ob die Zahl weiter sinkt. Auch bleibt abzuwarten, ob es etwa eine Trendwende bei der vorherigen Ausbildung der Gründer gibt. Bislang hatte der Großteil der Gründer einen Abschluss aus den Bereichen BWL und VWL. Die Krise macht jedoch erfinderisch – eine Vielzahl an Freelancern musste umdenken, um die Existenz weiter zu sichern. Es bleibt auch hier abzuwarten, ob es in Zukunft mehr Gründungen aus kreativeren Bereichen gibt.

 

Fachkräften mit Workforce Management Sicherheit vermitteln

Die Fachkräfte an das Unternehmen zu binden, sollte eine zentrale Aufgabe der Personalwirtschaft sein. Das verdeutlichten bereits die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, die Ende März durchgeführt wurde. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter rücken laut der Studie weiter in den Fokus. So werden flexible Arbeitszeitmodelle sowie -orte und ein umsichtiger Umgang mit dem Personal als neue Normalität vorausgesetzt. Eine nachhaltige und strategische Weiterbildung der Mitarbeiter sollte hier der Normalfall sein – denn nur so bleiben Mitarbeiter langfristig motiviert. Die Kombination aus Sicherheit, Sinnhaftigkeit und Flexibilität wird von Arbeitgebern gefordert.

 

Flexibilität ist jetzt eine Priorität© Pexels.com

 

Flexibilität dort schaffen, wo es noch keine gibt

Damit Mitarbeiter flexibler Einsetzbar sind müssen zunächst die digitalen Grundlagen im Unternehmen geschaffen werden. Das strahlt einen Sinn für New Leadership und Krisenbeständigkeit aus. Es geht darum, die Mitarbeiter gezielt zu fördern und die Kommunikation jederzeit zu ermöglichen. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind variabel einsetzbar. Damit dies auch in eher „starren“ Jobs wie in der Industrie und im Gesundheitswesen funktioniert, lohnt sich die Nutzung einer durchdachten Personaleinsatzplanung. Gut geplante Schichten und Dienste ermöglichen einen bedarfsgerechten aber auch fairen Einsatz der Personalressourcen. In Verbindung mit einem zukunftsorientierten Qualifikationsmanagement können Mitarbeiter je nach Skill ideal in der Personalplanung berücksichtigt werden – inklusive persönlicher Wünsche.

 

Personalplanung, Arbeitszeiterfassung, Bedarfsermittlung, Qualifikationsmanagement und vieles mehr: All diese Elemente sind Teil von Workforce Managements. Wollen Sie Ihr Unternehmen sicher in die Zukunft führen? Dann lassen Sie sich jetzt von unseren IT-Experten für Workforce Management beraten und vereinbaren Sie einen individuellen Termin.

 

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Schlagwörter
Workforce Management Software New Work Arbeitszeitflexibilisierung Sicherheit

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