Eine People Company wird man mit der richtigen Unternehmensstrategie
Lesezeit:

Werden Sie zur People Company: In 3 Schritten zum Mitarbeiterfokus

Sind nicht alle Unternehmen eine People Company? Schließlich arbeiten dort doch jeden Tag Menschen. Das ist korrekt – allerdings fehlt den Betrieben oftmals der Fokus auf die Mitarbeitenden. Welche Schritte in der Personalpolitik nötig sind, um das zu ändern, erläutern wir in diesem Beitrag.

Globaler Wettbewerb, die digitale Transformation sowie neue Generationen auf dem Arbeitsmarkt und somit neue persönliche Werte im Unternehmen wirken herausfordernd auf Organisationen. Wie werde ich allen Mitarbeitenden gerecht? Wie kann ich mich gleichzeitig bestmöglich auf dem Markt positionieren und konkurrenzfähig bleiben? Es ist notwendig, die eigene Strategie und die Werte regelmäßig zu hinterfragen, um auf Erfolgskurs zu bleiben. Wer dabei das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeitenden zu einer Priorität macht, befindet sich auf dem richtigen Kurs zur People Company.

 

Die Definition einer People Company

Bei einer People Company handelt es sich um ein Unternehmen, bei dem die Mitarbeitenden im Fokus stehen. Es ist eine idealisierte Definition, bei der der Erfolg des Unternehmens von den Fach- und Führungskräften abhängt. Alle tragen mit großer Motivation und Produktivität zum Erfolg bei. Das spiegelt sich vor allem in den Instrumenten der Personalpolitik und der HR-Arbeit wider.

 

Die Personalpolitik einer People Company: 3 zentrale Schritte

In einer People Company sind die Instrumente der Personalpolitik darauf ausgelegt, dass sich die Beschäftigten wohlfühlen. Eine Studie des Martkforschungs- und Beratungsunternehmens 2HMFforum aus dem Jahr 2020 zeigt jedoch ein anderes Bild: In Deutschland sehen sich nur 21 % der Beschäftigten als Unterstützer*innen oder Fan des Unternehmens. 29 % der Befragten waren sogar enttäuscht über ihre Arbeitgebenden. Zudem zeigten die Studienergebnisse, dass Mitarbeitende den Erfolg des Betriebs als wichtig für die Mitarbeiterbindung bewerten. Vertrauen, Anerkennung, klare Ziele und Unternehmenswerte ließen sich aus der Studie als wichtige Faktoren für eine mitarbeiterbindende Personalpolitik ableiten. Nachfolgend finden Sie drei Schritte, die Sie auf dem Weg zur People Company und somit zum Talentmagnet unterstützen.

 

Menschen im Unternehmen bei der ArbeitAuf dem Weg zur People Company müssen Sie Ihre Personalpolitik ebenfalls auf die Menschen in Ihrer Organisation ausrichten; Bild © Pexels.com

 

 

1. Mit Transparenz die Mitarbeitenden überzeugen & kennenlernen

Die Mitarbeitenden benötigen eine passgenaue Förderung, um Bestleistungen zu erbringen. Jedoch müssen Sie dazu Ihre Beschäftigten besser kennenlernen. Was bewegt die Mitarbeitenden? Wovon sind sie überzeugt und was stört sie am Betrieb? Wo sehen sie Stärken und Schwächen? All diese Fragen lassen sich nur durch einen regelmäßigen Austausch mit der Belegschaft beantworten. Mitarbeiterumfragen sind dafür ein zentrales Werkzeug, das in einer People Company eingesetzt wird.

Die wiederkehrende Erhebung von Meinungen und Stimmungen im Betrieb führt dazu, dass Mitarbeitende sich gehört und wertgeschätzt fühlen. Kritik darf dabei keinesfalls ignoriert werden. Zeigen Sie den Beschäftigten durch Handlungen, Anpassung von Werteausrichtungen etc., dass die Meinungen wertgeschätzt werden und zur Verbesserung des Unternehmens beitragen. Die HR-Abteilung sollte regelmäßig wichtige Neuerungen oder Entwicklungen kommunizieren. Denn auf dem Weg zur People Company ist HR als „People Abteilung“ der steuernde Bereich. Förderungskonzepte, Motivation und Employee Experience hängen vom Erfolg der HR-Abteilung und der gelebten Personalpolitik ab.

 

2. Mit klaren Werten & Zielen die Produktivität steigern

Bei einer People Company liegt der Fokus auf den Mitarbeitenden – an ihnen sollten sich somit auch die Ziele und Werte orientieren. Sie wirken an der erfolgreichen Förderung und Unterstützung der Belegschaft mit. Kommunizieren Sie das etwa durch eindeutige Benefits und Wertschätzung der gemeinsamen Erfolge. Wurde ein wichtiges Kundenunternehmen gewonnen? Kommunizieren Sie das und loben Sie die Beteiligten. Wertschätzende Worte können als klarer Motivationsschub wirken und die Produktivität im Unternehmen somit noch steigern. Die People Company behält sowohl Werte als auch Ziele jederzeit im Blick und unterstützt dabei, dass Beschäftigte zum Unternehmenserfolg beitragen können – so entsteht ein Wir-Gefühl mit dem sich alle identifizieren können.

 

3. People Company werden durch Agilität & Flexibilität

Für die Personalpolitik und somit die HR-Abteilung, das Management sowie die Führungskräfte ist es wichtig, wandlungs- und reaktionsfähig zu bleiben. Das benötigt flexible Organisationsstrukturen, in denen Entscheidungen schnell getroffen werden können. Lange Prozesse und verwinkelte Hierarchien bremsen die Entscheidungsfindung aus. Agile Führung bildet daher ein Element für die Personalpolitik einer People Company. Diese äußert sich beispielsweise durch Kollaboration im Unternehmen, intrinsische Mitarbeitermotivation sowie individuelle Förderungskonzepte. Klare Visionen der Organisation und eine vertrauensvolle Beziehung zu den Mitarbeitenden sind dafür ausschlaggebend.

In ihrem Vortrag zum Organisationsdesign geht Katharina Röhrig – Geschäftsführerin Enterprise Development bei GFOS – auf dieses Thema ein. Darin wird deutlich, wie wichtig Flexibilität und Agilität für den Erfolg von Organisationen sind:

„Das Grundprinzip des Organisationsdesigns unterstellt, dass das Verhalten von Personen in Organisationen nicht zufällig ist, sondern dass sich das Verhalten der jeweiligen Personen an die Rahmenbedingungen anpasst. Wenn ich die Rahmenbedingungen in einer Organisation verändere, dann kann ich auch die Performance der Personen ändern und zum Erfolg beitragen.“

Außerdem sollte in einer People Company die Flexibilität auch auf Mitarbeiterebene gegeben sein. Das heißt etwa, dass Maßnahmen geschaffen werden, sich in andere Unternehmensbereiche einzubringen – z. B. durch einen Opportunity Marketplace. Darüber hinaus sollten flexible Arbeitszeitmodelle oder hybride Arbeitsmodelle vorhanden sein, damit Beschäftigte ihr Arbeits- und Privatleben ideal miteinander kombinieren können. Diese Anforderung gehört zu den Top-Benefits, auf die Jobsuchende heute bei der Wahl von Arbeitgebenden achten. Eine Workforce Management Software mit Programmen zur Personalplanung oder zum Zeitmanagement können unterstützen, diese Anforderungen auf Organisationsebene umzusetzen.

 

Die technologischen Voraussetzungen für Ihre Personalpolitik

Auf dem Weg zur People Company benötigen Organisationen nicht nur den Mut, etwas zu bewegen, sondern auch die richtigen Tools. Software aus dem Workforce Management bietet dazu eine wichtige Grundlage. Sie unterstützt auf dem Weg zur digitalen Transformation und liefert Möglichkeiten, die Menschen im Betrieb besser zu verstehen bzw. sie zu unterstützten.

  • Zeiterfassungssoftware: Sie ermöglicht flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice und Co., indem sämtliche tarifliche, betriebliche oder rechtliche Vorschriften abgebildet werden können. Mitarbeitende bekommen die Option, die Stunden orts- und zeitunabhängig zu erfassen - etwa am PC, am Terminal oder mithilfe einer App.
  • Personaleinsatzplanung: Die Personalplanung mithilfe von PEP-Programmen ermöglicht agiles und flexibles Arbeiten auch dort, wo es in der Regel nicht möglich ist – z. B. in der Industrie oder im Gesundheitswesen, wo oftmals Schichtbetrieb herrscht. Die Wünsche und Präferenzen der Mitarbeitenden können aktiv in die Planung einfließen und berücksichtigt werden.
  • Personalbedarfsermittlung: Wie viele Personen brauche ich in meinem Team, damit keine Über- oder Unterdeckung zustande kommt? Ideal ausgelastete Teams können Bestleistungen erbringen, weil sie den Fokus auf ihre Skills legen können. Hier helfen Prognosen der Software dabei, dieses Ziel zu erreichen.
  • Workforce Analytics: Wer seine Belegschaft versteht, kann datenbasierte Entscheidungen treffen. HR-Kennzahlen aus dem Workforce Management stützen strategische und organisatorische Entscheidungen.
  • Employee Self Services: Mitarbeitende bekommen mithilfe der Self Service Tools die Option, Anträge zu stellen, Daten zu aktualisieren oder Spesen abzurechnen. Das beschleunigt Verwaltungsprozesse und kann somit zu einer Produktivitätssteigerung beitragen.

 

Unser Workforce Management für Ihre People Company

GFOS begleitet Sie auf dem Weg zu einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik. Unterstützen und verstehen Sie Ihre Mitarbeitenden mit modernen Softwarelösungen so gut wie möglich. So bleibt Ihnen mehr Zeit für die strategische Ausrichtung und Kundenzufriedenheit. Gleichzeitig arbeitet Ihre Belegschaft zufriedener und agiler – eine Win-Win-Situation für Sie. Hier können Sie einen unverbindlichen Beratungstermin oder eine Software-Demo anforderngfos.Workforce

Schlagwörter
Personalbereich human resources Workforce Management Software fuehrungskraefte people-company

Wollen Sie eine kostenfreie und unverbindliche Beratung?

Die IT-Experten der GFOS stehen Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

nehmen-sie-kontakt-auf