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So nutzen Sie Ihre Mittagspause richtig

Viele freuen sich schon morgens auf die Mittagspause: Denn hier kann man sich entweder über arbeitsferne Themen mit den Kollegen austauschen oder die Zeit alleine zur Erholung nutzen. Momentan finden Pausen eher alleine statt. Wir haben einige Tipps, wie die Mittagspause bestmöglich genutzt werden kann.

Bei der Mittagspause gibt es verschiedene Präferenzen – sowohl was die Länge als auch die Speisen betrifft. 24,7 Prozent der Arbeitnehmer machen zwischen 30 und 45 Minuten Pause. Das hat eine Umfrage des Lieferdienstes Smunch herausgefunden, bei der 5000 Angestellte in deutschen Unternehmen befragt wurden. Der Großteil (34,8 Prozent) macht zwischen 15 und 30 Minuten Pause und 11,4 Prozent lassen sie sogar ganz ausfallen – letzteres ist übrigens nicht empfehlenswert, da die Pausenzeit zur Erholung dienen soll, um weiterhin effizient arbeiten zu können. Außerdem ist eine Erholungspause nach sechs Stunden Arbeit vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Lässt man Ruhephasen auf Dauer ausfallen, kann das zu gesundheitlichen Folgen führen.

Laut der Smunch Umfrage bevorzugen 47,5 Prozent der Befragten gesunde Nahrung bei der Mittagspause. Für 14,9 Prozent sollte die Zubereitung schnell sein – das spricht für eine effiziente Nutzung der Pause. Viel interessanter sind jedoch die Erkenntnisse darüber, wie die Deutschen ihre Mittagspause verbringen: Laut der Umfrage gehen 21,8 Prozent der Befragten sehr häufig Tätigkeiten nach, die eigentlich als Arbeit gelten. 25,3 Prozent geben „eher häufig“ als Antwort an. Das heißt, knapp die Hälfte der Befragten verbringt einen Großteil der Pausenzeit damit, Dinge zu erledigen, die mit der Arbeit zu tun haben – von Erholung ist hier also nicht die Rede. Doch wie nutzt man die Mittagspause bestmöglich?

Eine Mittagspause im Homeoffice © Unsplash.com / Kostenfreie Nutzung gewährt

 

Schreibtisch in der Pause verlassen

Damit man erst gar nicht in die Versuchung kommt, etwas zu erledigen, das mit der Arbeit zu tun hat, sollte man den Arbeitsplatz idealerweise verlassen. Dann rücken E-Mails und Telefonate in die Ferne und man kann sich voll und ganz auf die Erholung konzentrieren. Das gilt übrigens auch für das Homeoffice: Wechseln Sie den Aufenthaltsort vom Arbeitszimmer in die Küche und schalten Sie gerne auch das Diensthandy aus, sodass die Pause effizient genutzt werden kann.

 

Bei Pausenzeiten auf Regelmäßigkeit achten

Flexible Arbeitszeiten sind praktisch, da man den Arbeitstag größtenteils nach seinen eigenen Bedürfnissen gestalten kann. Doch Flexibilität führt oftmals dazu, dass die Mittagspause vergessen oder verkürzt wird. Damit die Pause nicht unverbindlich wird, sollte man bestenfalls eine Kernzeit für sich skizzieren, in der die Pause stattzufinden hat – etwa zwischen 12 und 14 Uhr. Besonders im Homeoffice ist das von noch größerer Wichtigkeit, da die Kollegen nicht vor Ort sind und ggf. nachfragen, ob man auch Pause machen möchte.

 

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wahrscheinlich hat das jeder schon einmal erlebt: Die Mittagspause beginnt und es wurde noch nicht entschieden, was überhaupt gegessen werden soll. Das ist schon alleine aus Gründen des Zeitmanagements nicht sinnvoll, da durch den Entscheidungsprozess kostbare Zeit verloren geht. Wichtig ist, dass man nicht ständig auf ungesunde und schnelle Alternativen zurückgreift, weil man sich im Vorfeld zu wenige Gedanken gemacht hat. Eine Mittagsplanung am Vortag oder für die gesamte Woche kann hier die Lösung sein, um Zeit zu sparen und somit mehr Erholung zu genießen.

 

Kein Essen? Kein Problem!

Man hat nicht immer Hunger oder ist manchmal vom Frühstück noch gut gesättigt. Dann sollte die Pause jedoch trotzdem stattfinden – und zwar nicht am Schreibtisch bzw. am Arbeitsplatz. Nutzen Sie die Pausenzeit und gehen Sie spazieren, telefonieren Sie mit Freunden oder Verwandten oder machen Sie einfach einen kurzen Mittagsschlaf – so nutzt man die Mittagspause bestmöglich und holt das meiste aus der Situation heraus. Anschließend kann die Arbeit gestärkt wieder aufgenommen werden.

 

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Und wie sieht es mit der Zeiterfassung in der Mittagspause aus?

Viele Zeiterfassungssysteme nutzen den automatischen Pausenabzug. Dabei wird nach sechs Arbeitsstunden pauschal die gesetzlich vorgeschriebene Pause von einer halben Stunde abgezogen. Da kommt es dann auf den Arbeitnehmer an, diese auch wirklich zu machen. Die Führungskräfte sollten Fachkräfte regelmäßig dazu auffordern, der Mittagspause nachzukommen, falls sich die Mitarbeiter wiederholt nicht vom Arbeitsplatz entfernen. Andere Zeiterfassungstools nutzen keinen automatischen Pausenabzug, sondern setzen darauf, dass Mitarbeiter sich zur Pause aus- und danach wieder einstempeln. Hier kommt es auf die individuelle Einstellung des Systems an. Wichtig ist jedoch, dass gesetzlich, tariflich und betrieblich vorgegebene Pausen- und Ruhezeiten eingehalten werden. Dies ist in vielen Branchen sogar zu belegen. Ein Zeiterfassungssystem ist ein praktischer Helfer im Arbeitsalltag, um alle wichtigen Zeiten im Blick zu behalten. Lassen Sie sich umfassend von unseren IT-Experten beraten und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin.

 

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Schlagwörter
Arbeitszeiterfassung Flexible Arbeitszeiten Zeitmanagement Pause Mittagspause

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