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Flexibilität führt zu Produktivität: Studie zeigt, dass Homeoffice sinnvoll ist


Homeoffice wird oftmals kritisch betrachtet. Schwierige Trennung von Beruflichem und Privatem oder die fehlende Möglichkeit abzuschalten – so lauten die Gründe. Eine Stanford Studie beweist nun das Gegenteil.

Ein Stanford Professor hat in einer zweijährigen Studie mit einem chinesischen Unternehmen herausgefunden, dass Homeoffice zu mehr Produktivität führt. Die Studie wurde mit einer chinesischen Reiseagentur von über 16.000 Mitarbeitern durchgeführt. 500 dieser Mitarbeiter wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe arbeitete täglich am Unternehmensstandort und eine Gruppe exklusiv von zu Hause. Die Bedingungen für die Heimarbeit waren ein Arbeitsraum, gute technische Ausstattung und ein Arbeitsverhältnis, das bereits mindestens sechs Monate andauerte. Der Firmenchef sah plausible Gründe für dieses Experiment: Die Mieten für Bürofläche an dem Standort sind hoch und er suchte nach einem Weg, seinen Angestellten den morgendlichen Stress beim Pendeln zu ersparen.

 

Aussagekräftige Ergebnisse der Heimarbeitsstudie

Die Ergebnisse der zweijährigen Studie waren erstaunlich. Die Mitarbeiter, die exklusiv im Homeoffice arbeiteten, waren deutlich produktiver. Denn diese konnten wirklich ihre volle Arbeitszeit ausschöpfen: Durch den Ausfall des morgendlichen Pendelns kamen Sie nicht zu spät zur Arbeit, sie konnten private Termine besser wahrnehmen, wodurch vorzeitige Feierabende weniger häufig vorkamen und zudem wurde die Konzentration bei der Arbeit deutlich gesteigert. Darüber hinaus benötigten die Mitarbeiter kürzere Pausen und waren weniger häufig krank, als die Mitarbeiter, die am Unternehmensstandort arbeiteten. Außerdem konnte das Unternehmen eine große Summe an Geld sparen, die sonst in die Mieten der Büros geflossen wären. Der einzige negative Faktor war, dass viele Mitarbeiter sich zu Hause alleine gefühlt haben. Daher wünschten sich einige Teilnehmer der Testgruppe nach einer Weile, wieder im Büro mit den Kollegen zu arbeiten.

Homeoffice wird oft auch Heimarbeit genannt und hat produktive Nebeneffekte.© Pexels.com / kostenfreie Nutzung gewährt

 

Erkenntnis: Die Mischung macht’s.

Die Handlungsempfehlung der Studie lautete, den Anteil an Homeoffice- und Präsenztagen im Büro zu mischen. So profitieren die Mitarbeiter von der Abwechslung, können sich in regelmäßigen Abständen persönlich mit den Kollegen austauschen und das Unternehmen profitiert gleichzeitig von der gesteigerten Produktivität, die durch die Heimarbeitstage zustande kommt. Doch wie soll man als Arbeitgeber die gearbeiteten Stunden nachvollziehen?

 

Arbeitszeit im Homeoffice korrekt erfassen

Damit die Arbeitszeit der Mitarbeiter nachvollziehbar ist, sollte man als Arbeitgeber auf Software vertrauen. Es gibt verschiedene Workforce Management Lösungen, die eine unkomplizierte und intuitive Zeiterfassung ermöglichen. Dies kann beispielsweise mit dem Smartphone, am PC oder auch per Telefon geschehen. Neben einer reinen Zeiterfassungssoftware, haben Workforce Management Systeme jedoch noch viele weitere Vorteile: Sie lassen sich beispielsweise mit einer Personaleinsatzplanung verknüpfen oder ermöglichen praktische Employee Self-Services. Hier können Mitarbeiter etwa Urlaubsanträge einreichen, die Personaldaten selbst korrigieren, Reisekosten abrechnen, Weiterbildungsmaßnahmen beantragen und vieles mehr. So schaffen Sie ein agileres Arbeitsumfeld, das modernen Anforderungen gerecht wird.

Wollen Sie von flexibleren Arbeitsverhältnissen in Ihrem Unternehmen profitieren? Lassen Sie sich über unsere Workforce Management Lösungen informieren. Unsere Experten beraten Sie gerne. Für kleinere Unternehmen bis etwa 100 Mitarbeiter bieten wir zudem unsere smarte Lösung in der Cloud an. Diese können Sie kostenlos vier Wochen testen.

 

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