»  Workforce Blog   »   Mobile Arbeitswelt: Das sollten Sie über Homeoffice wissen
Workforce Blog

Mobile Arbeitswelt: Das sollten Sie über Homeoffice wissen


Homeoffice ist ein Benefit, den sich viele Arbeitnehmer wünschen. Damit jedoch alles so läuft, wie es laufen sollte, müssen Arbeitgeber einige Dinge beachten, um Arbeitnehmer ausreichend zu schützen.

Häufig gehen flexible Arbeitszeiten mit dem Angebot von Homeoffice einher. Es ist allgemein bekannt, dass hier eine ordentliche Portion Selbstdisziplin benötigt wird, um den Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden so ideal wie möglich zu nutzen. Beispielsweise hilft intuitive Software zur Zeiterfassung dabei, einen Überblick über die erbrachten Stunden zu schaffen – denn die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben kann im Homeoffice schnell schwimmend sein. Doch neben einer systematischen Dokumentation der Arbeitsstunden müssen Arbeitgeber noch viele andere Vorschriften beachten, damit der heimische Arbeitsplatz optimal genutzt werden kann.

Sichere Arbeitsumgebung – auch im Homeoffice

Zunächst sollte bekannt sein, dass der Arbeitgeber entscheiden darf, ob er Homeoffice gewährt oder nicht. Wenn das der Fall ist, ist es empfehlenswert, Vereinbarungen festzuschreiben – etwa durch einen Betriebsrat oder in einer Individualvereinbarung, wenn kein Betriebsrat besteht. So sind die zu beachtenden Regelungen für jeden klar definiert. Darüber hinaus besteht eine Abgrenzung zum „mobilen Arbeiten“. Denn beim Homeoffice hat der Arbeitgeber sicherzustellen, dass die gesetzlichen Anforderungen genau wie am Arbeitsplatz am Unternehmensstandort erfüllt werden. Beim mobilen Arbeiten müssen lediglich die Erreichbarkeit und die Produktivität des Arbeitnehmers sichergestellt werden.

Wir informieren Sie über sämtliche Informationen rund um das Thema Homeoffice.Pexels.com / Kostenfreie Nutzung gewährt

So wird der Arbeitsplatz zu Hause sicher:

  • Technische Voraussetzungen: Die technische Ausstattung für ein funktionales Homeoffice muss vom Arbeitgeber gestellt werden. Das heißt ebenfalls, dass eine sichere Verbindung zum Unternehmensnetz sowie eine ausreichende Datensicherung gegeben sein muss. Denn nur so können sichere Arbeitsprozesse gewährleistet werden.
  • Datenschutzvorkehrungen: Diese schließen sich an die technische Ausstattung an. Hier bietet sich etwa eine sichere VPN-Verbindung zur Kommunikation mit dem Unternehmensnetzwerk an. Zudem müssen Arbeitnehmer darauf achten, dass sich kein Dritter Zugang zum Firmen-PC oder -Handy verschaffen kann.
  • Arbeitsplatz: Die Ausstattung des Arbeitsplatzes muss der Einhaltung der Schutzmaßnahmen zur Bildschirmarbeit gerecht werden. Darunter fallen etwa die richtige Einstellung der Sitzmöbel oder die Ausrichtung und die Größe des Schreibtisches. Kosten für eventuelle Anschaffungen sind vom Arbeitgeber zu übernehmen. Nutzt der Mitarbeiter Privatgegenstände zur Arbeit, sollte dies nur auf einer vertraglichen Grundlage geschehen.
  • Unfallschutz: Der gesetzliche Unfallschutz besteht auch bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden und ist unabhängig vom Arbeitsort – er bezieht sich nämlich auf die Dauer einer Tätigkeit. Hier muss man jedoch beachten, dass dieser automatisch erlischt, wenn die Arbeit für eine private Tätigkeit unterbrochen wird. Das heißt auch, dass kein Schutz mehr beim Gang in die Küche oder zur Toilette besteht. Hier ist also besondere Vorsicht gefragt.

Wenn diese Vorkehrungen beim Thema Homeoffice beachtet werden, können Arbeitgeber einen sicheren Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter gewährleisten. Damit auch bei Abrechnung und Zeiterfassung alles sicher läuft, bietet sich ein Workforce Management-System an, das unternehmensinterne Prozesse rund um das Thema Personal vereinfacht.

Fordern Sie gerne Informationen zu diesem Thema an oder lassen Sie sich unverbindlich durch unsere Experten beraten.

 

GFOS Workforce Management