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EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung


Die Nachricht zum Arbeitszeiterfassung-Urteil durch den Europäischen Gerichtshof wurde direkt und umfassend diskutiert – und das umgehend am Tag der öffentlichen Stellungnahme durch den EuGH. So groß der Aufschrei auf Arbeitgeberseite war bzw. immer noch ist, so groß ist die Befürwortung durch Vertreter der Gewerkschaften.

Ausgangspunkt war die Klage der spanischen Gewerkschaft CCOO gegen die Deutsche Bank SAE. Ähnlich wie auch in Deutschland müssen nach gesetzlichen Vorgaben bisher nur die Überstunden systematisch erfasst werden, was jedoch nicht immer befolgt würde, sodass schätzungsweise mehr als die Hälfte aller geleisteten Überstunden nicht erfasst würden.

 

Stechuhr oder smarte Zeiterfassung

Kritiker sehen in dem Urteil einen Rückschritt und verweisen auf die Stechuhr als Synonym für fremdbestimmtes Arbeiten. Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und weitere flexible Arbeitszeitmodelle könnten unter den neuen Vorgaben nicht mehr funktionieren und würden daher eine Einschränkung der Freiheiten der Arbeitnehmer bedeuten.

arbeitszeiterfassung

Pexels.com / Freie Nutzung gewährt

Befürworter sehen nicht nur einen klaren Gewinn in Sachen Fairness, denn durch systematische Arbeitszeiterfassung können Verletzungen des Arbeitszeitgesetzes klar nachvollzogen werden. Vielmehr verweisen die Fürsprecher des EuGH-Urteils auf längst vorhandene Softwarelösungen zur Arbeitszeiterfassung und stellen die Möglichkeiten und Vorteile in den Vordergrund.

 

Betriebsspezifische Anforderungen – und Lösungen

Fakt ist, dass professionelle Software zur Erfassung von Arbeits- und Projektarbeitszeit umfangreiche Möglichkeiten bietet. Denn branchen- oder betriebsspezifische Regelungen können innerhalb solcher Systeme eingestellt und angepasst werden – alles natürlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. So lassen sich Gleitzeit- oder Schichtmodelle problemlos nach konkreten Unternehmensvorgaben definieren. Individuelle Arbeitszeiterfassung ist im Kontext jeder Unternehmensgröße möglich.

Neben etablierten Workforce Management-Systemen, die sich häufig eher an größere Unternehmen richten, gibt es heutzutage auch smarte Softwarelösungen, die auf die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet sind. Dies ermöglicht zum einen eine schnelle und unkomplizierte Einführung eines Zeiterfassungssystems und hält zum anderen die Kosten gering.

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