Mann auf Gabelstapler
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Beispiele aus der Praxis für Blue-Collar-Jobs

Alle sprechen von dezentralem Arbeiten und neuen, flexibleren Arbeitsformen. Doch was ist eigentlich mit den sogenannten Blue-Collar-Jobs? Wie können Fachkräfte, die in Dienst- und Schichtplänen zum Einsatz kommen, von mehr Flexibilität profitieren? Wir liefern Beispiele aus der Praxis.

Anfang 2020 war noch niemandem klar, dass die digitale Transformation in diesem besagten Jahr mehr oder weniger von 0 auf 100 stattfinden musste. Ein Jahr später sind viele Prozesse digitaler geworden und die Belegschaft arbeitet zu großen Teilen aus dem Homeoffice – zumindest dort, wo es möglich ist. Viele arbeiten in Hybrid-Modellen in Form von Flexarbeit. Sogenannte Blue-Collar-Jobs profitieren allerdings weniger von diesem dezentralen Trend – denn hier ist die Anwesenheit zur Erfüllung der Arbeit zwingend erforderlich. Die Leistung kann also nicht uneingeschränkt orts- und zeitungebunden erbracht werden. Lösungen aus dem Workforce Management in Kombination mit digitaler Produktionsplanung und -steuerung haben sich hier als gewinnbringend erwiesen.

 

Wie sieht die Praxis für Blue-Collar-Jobs aus?

In der Industrie, im Gesundheitswesen oder in der Logistik müssen die Fachkräfte vor Ort sein, damit das Auftragsvolumen erfüllt werden kann bzw. die Patienten versorgt werden können. Jeder einzelne Mitarbeiter ist zur Erfüllung der Aufgabe vor Ort notwendig. Nur so kann Engpässen vorgebeugt und Ausfälle vermieden werden. Die Möglichkeiten, die Softwarelösungen an dieser Stelle bieten, fassen wir gerne anhand von zwei Beispielen aus der Praxis zusammen.

 

Praxisbeispiel Logistik bzw. Handelslogistik

Im Verlauf der Pandemie hat man schnell gemerkt, dass es ohne die Logistik nicht funktioniert – Stichwort ‚Knappheit von Toilettenpapier‘. Die Logistikunternehmen haben nicht nur bei diesem Produkt ihr Bestes gegeben, die Geschäfte entsprechend der Nachfrage zu versorgen. Auch der Versandhandel boomte weiter und die daran gekoppelten logistischen Aufwände wuchsen. Hier ist es also verständlich, dass diese Branche oft mit Prämienentlohnungssystemen arbeitet. Diese sind oft an die Zeiterfassung gekoppelt, um festzustellen, was in welcher Zeit geleistet wurde. Die Warenwirtschaft beinhaltet hingegen das Auftragsvolumen, das für Prognosen im Blue-Collar-Bereich genutzt wird. Diese beiden Faktoren fließen mit in die Personalbedarfsplanung ein, die wiederum die Grundlage für die Personaleinsatzplanung bildet. An dieser Stelle greifen Tools, die den Mitarbeiter stärker in den Planungsprozess einbinden. Planungsverantwortliche müssen berücksichtigen, wer welchen Dienst zu welcher Zeit übernehmen kann. Wer hat Präferenzen und wer ist wann verfügbar? Das sind komplexe Fragen, die durch den Einsatz einer Software zur Personaleinsatzplanung beantwortet werden können. Mithilfe eines Systems, welches automatisch entscheidende Faktoren wie beispielsweise das Auftragsvolumen bei der Bedarfsermittlung berücksichtig und die Zeiten der Mitarbeiter an das Prämienlohnsystem koppelt, kann ein ganzheitliches Bild entstehen. Für Wunschbücher und Diensttauschbörsen stehen den Fachkräften idealerweise noch Apps für das Smartphone zur Verfügung, in denen die Anträge, Salden etc. auch unterwegs eingesehen und versandt werden können.

 

 

Praxisbeispiel Produktion

Für die Blue-Collar-Jobs rund um die Produktion ergibt sich ein ähnliches Szenario. Auch hier müssen die Fachkräfte wieder vor Ort sein, um Aufträge auszuführen. Um die Produktion ideal zu planen, setzen viele Betriebe bereits auf MES-Lösungen, die etwa Module zur Instandhaltung und zur Maschinendatenerfassung mitbringen. Wenn man diese produktionsrelevanten Daten mit den Personalverfügbarkeiten koppelt, kann auch in der Produktion mehr Flexibilität ermöglicht werden. Zeiten, Saldenstände, Fehlzeitinformationen und weitere Aspekte fließen in die Planung ein – idealerweise unter Einbezug der Wünsche der Mitarbeiter. Diese können mithilfe von Workforce Management Tools erfasst und mitgeteilt werden. Jeder hat seine Präferenzen: Während viele Arbeitnehmer das freie Wochenende schätzen, kann es ebenso Mitarbeiter geben, die bevorzugt Sonntagnacht arbeiten – beispielweise, um entsprechende Zulagen zu bekommen. Wenn all diese Informationen durch den Einsatz einer Software zur Verfügung gestellt werden, können Planungsprozesse vereinfacht und flexiblere Dienst- und Schichtpläne gestaltet werden.

 

Jetzt Planungsaufgaben im Blue-Collar-Bereich transparent machen!

Neben den oben aufgeführten Branchen gibt es noch viele weitere, die in den Blue-Collar-Bereich fallen. Beispielhaft sind etwa das Gesundheitswesen, der Service-Sektor oder das Veranstaltungswesen zu nennen. Lassen Sie sich nicht weiter von der digitalen Transformation abhängen und entdecken Sie die branchenübergreifenden Möglichkeiten von Workforce Management Software – gerade in Kombination mit dem Bereich MES. Unsere IT-Experten beraten Sie gerne unverbindlich. Jetzt einen kostenlosen Rückruftermin vereinbaren.

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Schlagwörter
Personaleinsatzplanung Workforce Management Software Blue Collar Jobs

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