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Warum Arbeitszeiterfassung im Homeoffice so wichtig ist

Die Arbeitswelt steht gerade vor einer Herausforderung: Millionen von Arbeitnehmern sitzen zu Hause im Homeoffice und erledigen ihre Arbeit aus den eigenen vier Wänden. Hier ist ein starkes Vertrauen zu den Mitarbeitern gefragt. Gerade jetzt kann eine mobile Arbeitszeiterfassung für Transparenz auf beiden Seiten sorgen und gleichzeitig mehr Agilität ermöglichen.

Dass Homeoffice ein gewisses Maß an Vertrauen zu den Arbeitnehmern voraussetzt, ist bekannt. Unternehmen müssen sich darauf verlassen können, dass die Arbeit zu Hause genauso gewissenhaft erledigt wird, wie am Unternehmensstandort. Die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus zwingt Arbeitgeber jedoch dazu, schnell Remote Work Szenarien zu realisieren. Die Kontaktsperre soll nämlich dazu dienen, dass sich das Virus möglichst langsam ausbreitet und nachhaltig gestoppt wird.

 

So sieht oftmals ein Arbeitsplatz im Homeoffice aus.© Unsplash.com / Kostenfreie Nutzung gewährt

 

Das ist nur möglich, wenn auch die Arbeitsräume „entzerrt“ werden – hier heißt es also: Keine Großraumbüros, keine gemeinsamen Pausen, sondern alleine Arbeiten und die digitale Kommunikation vorantreiben. Das kann im Hinblick auf das Zeitmanagement kompliziert werden. Die digitale Kommunikation ist zeitaufwändig – man kann den Kollegen eben nicht kurz ansprechen, sondern muss E-Mails schreiben oder telefonieren. Diese kleinen Aufgaben gehen ebenfalls von der täglichen Arbeitszeit ab. In kurzer Zeit verliert man dabei den Überblick über die geleisteten Arbeitsstunden. Mittels einer systematischen und digitalen Arbeitszeiterfassung behalten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber den Überblick. Drei Gründe machen Arbeitszeiterfassung im Homeoffice wichtiger denn je:

 

1. Transparente Arbeitszeiterfassung

Der wichtigste Grund für eine Zeiterfassung im Homeoffice ist die Transparenz. Diese ist förderlich für Unternehmen und Mitarbeiter zugleich. Zwar ist es gut, wenn Unternehmen den Mitarbeitern vertrauen, dennoch sollte Klarheit über die geleisteten Arbeitsstunden herrschen. So können Mitarbeiter beweisen, dass sie die Zeit im Homeoffice wirklich mit Arbeit verbracht haben und Arbeitnehmer können die erfassten Arbeitsstunden für interne Verwaltungsangelegenheiten wie z. B. die Lohn- und Gehaltsabrechnung benutzen. Gleichzeitig lohnt sich die Aufteilung der Stunden auf verschiedene Projekte: Mithilfe eines Tools für Projektzeiterfassung kann digitale Übersichtlichkeit geschaffen werden, die bei der Rechnungsstellung für Kunden ein großer Mehrwert ist.

 

2. Pausen nicht vergessen

Das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung machte eins ganz deutlich: Die Arbeitnehmer in den Europäischen Mitgliedsstaaten machen zu viele unbezahlte Überstunden. Pausen und Ruhephasen sind jedoch unerlässlich für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter. Eine Arbeitszeiterfassung im Homeoffice dient somit auch dazu, den Überblick über benötigte Pausen und Ruhephasen zu behalten – die Mittagspause sollte ebenso zu Hause stattfinden. Wenn man bis 23 Uhr am Rechner gesessen hat, sollte man nicht wieder direkt um 6 Uhr morgens seine Arbeit aufnehmen. Demnach ist eine Zeiterfassung im Rahmen von Remote Work wichtig, damit Unternehmen einen Nachweis über korrekte Pausen- und Ruhezeitregelungen erbringen können.

 

2. Homeoffice ist keine Freizeit

Dieser Punkt schließt an den vorherigen an. Zu Hause fühlt man sich wohl. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwinden – insbesondere, wenn die Familie anwesend ist. Hier sollte man sichergehen, dass man einen ruhigen Ort zum Arbeiten hat, an dem man sich konzentrieren kann. Denn auch die Arbeit zu Hause ist und bleibt Arbeit. Eine systematische Zeiterfassung im Homeoffice unterstreicht das und macht durch die Erfassung der Arbeitsstunden deutlich, dass die gleichen Regeln wie im Betrieb gelten und das Arbeitszeitgesetz nach wie vor gilt. Dokumentationspflichten sind vom Arbeitgeber zu erbringen und sollten ebenso an Mitarbeiter kommuniziert werden.

 

Einfacher Einstieg in eine mobile und flexible Arbeitswelt

Mittels einer mobilen Arbeitszeiterfassung im Homeoffice haben Unternehmen eine Chance, mehr Agilität in den Arbeitsalltag zu integrieren. Die Auswirkungen rund um das Coronavirus machen deutlich, dass Mobilität und Remote Work längst überfällig waren und geeignete Systeme dafür genutzt werden müssen. Nur so behalten Unternehmen nachhaltig den Überblick und können Verwaltungsprozesse langfristig digitalisieren. Informieren Sie sich über Workforce Management Software und Zeiterfassung für größere Unternehmen.

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Homeoffice Digitale Zeiterfassung Mobiler Arbeitsplatz Mobile Arbeitszeiterfassung Remote Work

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