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Sicherheitsbranche boomt – zurecht oder nicht?


Der Schutz der eigenen Person gehört zu den Grundrechten. Hier lautet es: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich Menschen in allen Bereichen mit diesem Thema auseinandersetzen – sowohl privat als auch geschäftlich.

Da Schutz ein Thema ist, das wirklich jeden betrifft, scheint es kaum an Aktualität zu verlieren. Ständig gibt es Neuerungen, neue Technologien und belegende Statistiken. Doch was ist eigentlich dran an dem Hype? Gibt es wirklich so viel Kriminalität, dass sich ein umfassendes Sicherheitskonzept lohnt? Glaubt man der Polizeilichen Kriminalstatistik, sind die Zahlen für Einbrüche schon 2017 deutlich zurückgegangen. Diese lagen rund 23 Prozent unter der Anzahl aus dem Vorjahr. Dennoch ist die Aufklärungsrate mit nur 17,8 Prozent relativ gering. Das wiederum erklärt, warum das Bedürfnis nach Sicherheit eine so große Nachfrage in der Sicherheitsbranche generiert.

Die meisten Einbrüche geschehen in Metropolen sowie entlang von Fernstraßen. Das Winterhalbjahr ist bei Einbrechern deutlich beliebter – hier gibt es wesentlich mehr Fälle. Außerdem geht der Trend eher zu überregionalen Banden, sodass die Polizei und das BKA länderübergreifend kooperieren müssen, um Fälle aufzuklären. Doch welche Trends ergeben sich daraus in der Sicherheitsbranche für Unternehmen?

Sicherheit ist ein ganzheitliches Konzept

Selbstverständlich spielt die Verhinderung von Einbrüchen bei Unternehmen genau so eine wichtige Rolle wie bei Privatpersonen. Denn bei dem Unternehmenssitz handelt es sich um eine Angriffsfläche, die Kriminellen eine Vielzahl an vertraulichen Daten, Produkten und Wertgegenständen offenbart. Wer neuste Informations- und Entertainmenttechnik in seinem Unternehmen einsetzt, steigert gleichzeitig den Anreiz für Kriminelle, in das Unternehmensgebäude einzudringen. Hier sollte man also auf eine ganzheitliche Sicherheitslösung vertrauen, die bestmögliche Sicherheitsstandards erfüllt und im Idealfall durch Software einen Fernzugriff ermöglicht.

Der Umsatz bei Brandmeldeanlagen ist laut dem BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. mit über zwei Milliarden Euro auf dem Höchststand. Das liegt unter anderem an der Rauchwarnmelderpflicht sowie der laufenden Erneuerung der Anlagen. In einem Brandfall kann eine Software für Security der Feuerwehr entscheidende Hinweise liefern. Denn es lässt sich durch eine solche Software melden, in welchem Gebäudeabschnitt sich die Rauchentwicklung befindet.

 In der Sicherheitsbranche zeichnet sich ein deutlicher Zuwachs ab.Pexels.com / Kostenlose Nutzung gewährt

Zutritts- und Videosicherheitstechnik

Auch für den Bereich Zutrittssteuerung vermerkt der BHE einen deutlichen Anstieg im Umsatz. Mit rund sieben Prozent stieg der Umsatz von Zutrittskontrollsystemen auf 352 Millionen Euro. Das verdeutlicht, dass solche Systeme sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Vorteile sind etwa die individuelle Rechtevergabe nach Benutzern: Anstatt einem Schlüssel tragen die Mitarbeiter beispielsweise einen Chip mit sich, auf dem alle Zutrittsrechte gespeichert sind. Die Software erkennt beim Auslesen, ob der Mitarbeiter die entsprechenden Rechte für den Raum hat oder nicht. Somit lassen sich viele Prozesse rund um die Gebäudesicherheit abbilden und automatisieren.

Zudem liegen Videoüberwachungssysteme nun bei einem Umsatz von rund 575 Millionen Euro, wodurch ein Zuwachs von 6,5 Prozent zum Vorjahr verzeichnet werden kann. Das lässt sich auf den Einbruchschutz zurückführen. Darüber hinaus kommen mehr vernetzte Security-Lösungen mit Kameras zum Einsatz, die eine mobile Überwachung unabhängig von Ort und Zeit möglich machen. Hier können beispielsweise die Videoüberwachungssysteme mit eingebunden werden, um das Sicherheitspersonal bestmöglich zu informieren.

Fazit: Eine Branche mit Aussicht

Der Anstieg des Umsatzes in der Sicherheitsbranche zeigt, dass das Thema Sicherheit die Gesellschaft sowohl privat als auch im öffentlichen Raum stark bewegt. Security-Lösungen für Zutrittskontrolle, Besucherverwaltung und Videoüberwachung werden immer beliebter. Dazu kommen mobile „Smart Building“ Lösungen, die wichtige sicherheitsrelevante Informationen zu jeder Zeit, an jedem Ort visualisieren. Mit solchen Entwicklungen kann der Schutz im Unternehmen und Zuhause enorm verstärkt werden.

Haben Sie Interesse an einer ganzheitlichen Security-Lösung für Ihr Unternehmen? Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Beratungstermin, um weitere Informationen zu diesem Thema zu erhalten.