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Die Zukunft der Zutrittskontrolle


Es gibt kaum einen Bereich des Privat- und Arbeitslebens, den die DSGVO nicht beeinflusst. Hierzu zählen auch das Identity & Access Management und damit automatisch Systeme zur Zutrittskontrolle. Denn um Zugriffs- und Zutrittsberechtigungen sicherheitswirksam definieren und managen zu können, müssen personenbezogene Daten gespeichert werden und abrufbar sein.

Die Herausforderung besteht also einerseits im datenschutzkonformen Umgang mit persönlichen Informationen und andererseits in der möglichst effektiven und nutzerfreundlichen Handhabung von neuen Zutrittskontrollsystemen – das Thema ist also kein „alter Hut“, sondern aktueller denn je.

Technische Umsetzung und Devices

Chipkarten und Key-Fobs sind als Identmittel zur Authentifizierung bei Sicherheitskontrollen etabliert und bieten eine Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten – neben der Zutrittskontrolle beispielsweise auch die Zeiterfassung.

Darüber hinaus können biometrische Merkmale genutzt werden, um Berechtigungen technisch abzufragen. Entsprechende Geräte scannen den Finger- oder Handflächenabdruck, erkennen Iris, Gesichtsmerkmale oder Handvenen.

fingerabdruck

Pexels.com / Freie Nutzung gewährt

Der Trend geht allerdings auch in Richtung der Integration solcher Systeme in bestehende bzw. alltäglich genutzte Devices wie Smartphone und Smartwatch. Hierdurch werden All In One-Lösungen möglich, die Zeiterfassung, Antragswesen, Datenzugriff und viele weitere Funktionen umfassen.

Innovation und Datenschutz

Die IT-Sicherheitsbranche entwickelt stetig neue Konzepte und Tools, um Security- und Workforce Management-Systeme zu verbessern. Zwei- bzw. mehrstufige Autorisierungssysteme und intuitive Benutzung sind hier aktuelle Themen, um sowohl die Sicherheit als auch die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Im Fokus muss allerdings immer der Datenschutz stehen, damit Sicherheitslücken nicht zum Boomerang werden.

 

 

 

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