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Warehouse Management zur Verbesserung von Produktions- und Lieferzeiten!

Eine softwarebasierte Lagerverwaltung sorgt nicht nur für eine kontinuierliche Bestandsüberwachung, sondern liefert als Teil eines Manufacturing Execution Systems wertvolle Daten zur ganzheitlichen Produktionssteuerung – digitales Warehouse Management ist somit wichtiger Teil von Industrie 4.0!

Unternehmen, die von der Materialbestellung und -anlieferung, über die Einlagerung bis zur Verarbeitung und Auslieferung alle Prozesse und Status überwachen und strukturiert steuern, haben einen vollständigen Überblick über den innerbetrieblichen Materialfluss. Dadurch lassen sich Fertigungsprozesse optimal planen, Engpässe und Verzögerungen können analysiert und behoben werden. Produktionsplanende optimieren auf Grundlage der erfassten Daten und Informationen interne Abläufe und erhalten zudem ein hohes Maß an Flexibilität, um auf besondere Situationen schnell reagieren zu können. Das Warehouse Management ist entweder Teil eines Materialflussmanagementsystem oder aber direkt an ein solches angebunden, sodass Transparenz erzeugt wird, die bei der Planung und Steuerung hilft. Gleichzeitig sorgt die Datenerfassung durch eine digitale Lagerverwaltung auch dafür, dass das übergelagerte Produktionsmanagementsystem belastbare Daten erhält und somit hilfreiche Auswertungen und Analysen bereitstellen kann.

Lagerverwaltung, Materialfluss, Produktionsstatus und Instandhaltung

Der große Vorteil eines modular aufgebauten Manufacturing Execution Systems ist die stetige und reibungslose Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Die einzelnen IT-Lösungskonzepte laufen komplett eigenständig, wenn dies gewünscht ist. Jedoch können weitere Module und Systeme unkompliziert ergänzt und zu einem Gesamtsystem ausgebaut werden. Betriebsdatenerfassung, Lagerverwaltung, Materialfluss, Maschinen- und Produktionsstatus, Instandhaltung und viele weitere Module greifen perfekt ineinander und erzeugen auf Basis von Realdaten ein virtuelles Abbild der Fertigung. Da die Daten durch das System plausibilisiert werden, sind die Analysen extrem aussagekräftig und es zeigen sich Optimierungspotentiale. Geschäftsführung, Planungsverantwortliche sowie Fachkräfte können daraufhin eine systematische Anpassung und Verbesserung aller Produktionsprozesse durchführen. Hierdurch steigern sich Effektivität- und Produktivität maßgeblich und der Ressourceneinsatz wird konsequent optimiert.

Ein Warehouse Management System ist also nicht bloß ein sinnvolles Tool für die Überwachung und Steuerung des Lagers, sondern vielmehr ein wichtiges Puzzleteil im Gesamtzusammenhang eines Fertigungsbetriebs. Denn durch das Digitalisieren und Automatisieren aller waren- und materialbezogenen Prozesse sind auch im weiteren Verlauf erhebliche Produktivitätssteigerungen möglich.

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© Pexels / Freie Nutzung gewährt

Der Funktionsumfang eines Warehouse Management Systems

Der Begriff Lagerverwaltung wird meist synonym zum Warehouse Management verwendet. Egal, wie es im Einzelfall benannt wird, der Funktionsumfang besteht aus mehreren Kernaufgaben:

  • Abbilden der Lagerstruktur
  • Verwaltung von lagerbezogenen Stammdaten
  • Bestands- und Transportverwaltung in Echtzeit
  • Abbilden, Steuern und Verbessern der Prozesse innerhalb des Lagers
  • Organisation und Dokumentation des Warenein- und -ausgangs
  • Weitergabe der Daten an nach- und übergelagerte Systeme und Prozesse

Ein professionelles Warehouse Management System ist auf die Anforderungen jedes Unternehmens beziehungsweise dessen Lager ausrichtbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Handlager, ein Kleinbehälter- oder gar ein Hochregallager eingesetzt wird. Für den lagerinternen Transport, eine mögliche Umlagerung oder die Kommissionierung gibt es ein eingegliedertes Tool, dass Warehouse Control System genannt wird. Hier wird detailliert kontrolliert, ob die jeweiligen Materialien, Rohstoffe oder Teilprodukte an den Bestimmungsort transportiert, korrekt eingebucht und eingelagert werden. Zudem lassen sich Serien- oder interne Chargennummern und -daten hinterlegen, wodurch eine perfekte Nachverfolgbarkeit für darauffolgende Prozesse ermöglicht wird. Solche Möglichkeiten bedeuten einen massiven Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Nutzen Sie digitale Tools für Ihr Produktionsmanagement?

Das Einführen eines Manufacturing Execution Systems, beziehungsweise das Nutzen von einzelnen Softwarelösungen zur Fertigungssteuerung bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich. Denn durch die strukturierte Datenerfassung und die Visualisierung von Produktionsprozessen und -status werden Optimierungspotentiale offengelegt. Im Folgenden lassen sich Abläufe restrukturieren, sodass sich eine nachhaltige Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung einstellt. Aktuelle Daten, unternehmerisch wertvolle Auswertungen sowie vielseitige Analysen und Prognosen bieten dem Unternehmen die Möglichkeit, bestmöglich zu planen und zu produzieren – mit einem Fokus auf Zeit-, Prozess und Ressourceneinsatzoptimierung.

Die GFOS mbH liefert seit über 3 Jahrzehnten innovative IT-Konzepte für die Industrie. Die Softwarelösungen sind leistungsstarke Datensammler, die sich durch ihre Modularität und Schnittstellenfähigkeit perfekt in jedes Unternehmen einfügen. Egal ob On Premise oder in der Cloud, die Manufacturing Execution System-Module der GFOS mbH sind bedarfsgerecht auf die Anforderungen der unterschiedlichsten Branchen zugeschnitten. Nutzen Sie daher die Kompetenzen unserer IT-Expert*innen, um Ihr Unternehmen fit für Industrie 4.0 zu machen. Lassen Sie sich individuell und unverbindlich beraten – wir freuen uns auf Ihr Projekt!

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