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Produktionssteuerung und Maschinenkommunikation – wie kann der Informationsaustausch gelingen?

Damit die digitale Transformation gelingen kann, ist es unverzichtbar, dass grundlegende und flächendeckend verfügbare Standards gibt. Das gilt zum einen für die Datenerfassung, also für Sensor- und Messtechniken und die dadurch erfassten Daten. Zum anderen gilt dies auch für den Datenaustausch zwischen Maschinen und Systemen.

Es muss sichergestellt sein, dass der Transport der Rohdaten zuverlässig über alle Ebenen hinweg funktioniert und so zuverlässige und nutzbare Daten im Leitstand und beim Fertigungsmanagement ankommen. Dafür müssen die Datenstruktur, aber auch die Technologien bei Datenbanken und Plattformen so gestaltet sein, dass Informationen ohne Verzögerungen, Störung oder Verluste fließen können. Insellösungen oder nur bedingt kompatible Konzepte sind hierbei eher schädlich, als dass sie einer erfolgreichen Digitalisierung helfen.

Offene Schnittstellen und OPC-UA als Standard

Entwickler und Hersteller von Soft- und Hardwarekomponenten sollten im Idealfall an einem Strang ziehen, um die Einführung und Nutzung von IT-Lösungskonzepten zur digitalen Produktionssteuerung so einfach wie möglich zu machen. Maschinen und Anlagen müssen netzwerkfähig und mit modernen Sensoren ausgestattet sein und Plattformen müssen es Programmierern und Anwendern ermöglichen, Datenströme hürdenlos verfügbar und nutzbar zu machen. Dazu müssen die Kommunikationsmechanismen vereinheitlicht werden und Client- sowie Serveranwendungen voll integrierbar sein. Zudem müssen gängige Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Als besonders effizient, leistungsstark und anwenderfreundlich hat sich hier OPC-UA als Standard herausgestellt. Denn diese Technologie ist plattform- und herstellerunabhängig und zeichnet sich durch eine größtmögliche Kompatibilität aus. So wird eine horizontale sowie vertikale Integration verschiedener Systeme möglich, wodurch eine wichtige Grundlage für Industrie 4.0 und eine smarte Produktionssteuerung gegeben sind.

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© Pixabay / Freie Nutzung gewährt

Das richtige System nutzen

Unternehmen, die von Anfang an erfolgreich durch die digitale Transformation gehen wollen, sollten bei der Auswahl der Komponenten also darauf achten, dass alles gut und reibungslos miteinander arbeiten kann. Absolut zu empfehlen sind daher IT-Dienstleister, die eine offene Struktur haben – so sind Integrationen in alle Richtungen gewährleistet. Im Idealfall werden Software und Hardware bzw. IT-Infrastruktur aus einer Hand angeboten.

Softwareseitig sollte ein ganzheitliches Manufacturing Execution System eingesetzt werden, um für eine systematische und strukturierte Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse zu sorgen. Denn arbeitet das Gesamtsystem mit leistungsstarken und sicheren Standards, kann die digitale Transformation gelingen und eine nachhaltige Produktivitätssteigerung erreicht werden.

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