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Oberflächenveredlung digital überwachen – Maschinen- und Betriebsdatenerfassung für die Metallindustrie

Die metallverarbeitende Industrie gliedert sich in zahlreiche Branchen und spezialisierten Unternehmen. Fertigungsprozesse sind größtenteils mit hohem Energieaufwand verbunden, müssen präzise durchgeführt und stetig kontrolliert werden. Eine Echtzeitüberwachung mit Alarmmanagement muss daher Teil eines produktionssteuernden Systems sein – das gilt auch für den Bereich der Oberflächenveredelung!

So unterschiedlich die Bearbeitungstechniken mit Metall sind, so gleichermaßen hoch sind die Ansprüche in Bezug auf Genauigkeit und Qualität. Bauteile und Teilprodukte, die für die Weiterverarbeitung vorgesehen sind, müssen sich perfekt einfügen lassen. Robustheit und Beständigkeit sind für die allermeisten Einsatzzwecke von Metallprodukten elementar. Daher müssen Qualität, Präzision bei der Verarbeitung und – dort wo es stattfindet – der Oberflächenveredlung auf gleichbleibend hohem Niveau gehalten werden. Die durchgängige Datenerfassung mit Hilfe eines Manufacturing Execution Systems (MES) bildet die Grundlage für eine hochwertige Produktion, denn belastbare Daten helfen bei der prozessoptimierenden Fertigungsplanung und Echtzeitdaten ermöglichen Flexibilität und Handlungsschnelligkeit.

Prüfmechanismen, Sensoren und spezielle Messtechnologien sorgen in der metallverarbeitenden Industrie dafür, dass Produkte korrekt bearbeitet werden – das Abgreifen, Zusammenführen und Analysieren solcher Daten bereichert das Produktionsleitsystem nachhaltig. Im Bereich der Oberflächenveredlung wird daher viel mit optischen Prüfverfahren gearbeitet.

Fertigungsprozesse kontrollieren mit Produktionssoftware

Bei vielen Produktionsschritten - zumeist auch bei der Oberflächenveredlung - wird auch heute noch erst im Nachhinein geschaut, ob die Maschine beziehungsweise der Produktionsprozess ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Während größere Komplikationen zu einer Störungsmeldung oder gar einem Ausfall der Maschine führen können, sind kleine Produktionsfehler oft erst nach Abschluss erkennbar. Werden Teilprodukte zwischen zwei Fertigungsprozessen nicht einzeln kontrolliert, können mangel- oder fehlerhafte Teile nicht rechtzeitig aussortiert werden. Das wäre bei der Oberflächenveredlung ein großes Problem und führt im weiteren Verlauf zu aufwändigen Rückrufaktionen, da sonst mitunter die Sicherheit der Verbraucher*innen gefährdet ist. Durch den Einsatz von Sensoren kann jedoch eine Kontrolle stattfinden, sodass Daten über Produktions- und Ausschussmenge gesammelt werden. Derartige Betriebsdaten geben Aufschluss über die Effektivität und Produktivität eines Fertigungsbetriebs und zeigen daher auch sehr transparent wie gut und qualitativ die Oberflächenveredlung abläuft.

Portrait of mature metal worker standing in workshop

© Shutterstock / Freie Nutzung gewährt

Anwendung im Teilbereich der Oberflächenveredelung

Auf ähnliche Weise können auch die Fertigungsprozesse bei der Oberflächenveredlung kontrolliert werden. Hier kommt es unter anderem auf Beschichtungsdicke und die Oberflächenqualität an. Sensoren und sensible Messinstrumente überprüfen die Parameter in Hinblick auf die Produktionsvorgaben, moderne Video- und Scantechnologien erkennen kleinere Fehler und Verformungen in der veredelten Oberfläche – Qualitätsmanagement wird auf diese Weise in den Produktionsablauf integriert. Erfasste und gemeldete Störungen und Abweichungen zeigen, ob möglicherweise ein Fehler im Produktionsprozess vorliegt und etwas nachjustiert oder repariert werden muss. Für folgende Aufträge und Produktionsplanungen sind diese Informationen hilfreich für das Optimieren der Fertigung und natürlich der Prozesse im Rahmen der Oberflächenveredlung.

Um die Komplexität, die in den Produktions- und Wertschöpfungsketten innerhalb der metallverarbeitenden Industrie herrscht, strukturiert erfassen und abbilden zu können, sind in einem Manufacturing Execution System spezielle und anforderungsgerechte Module eingegliedert – je nach Bedarf kann das System angepasst und skaliert werden:

  • Smarte und gehostete IT-Konzepte bieten vor allem kleinen Unternehmen einen kostengünstigen, wartungs- und verwaltungsarmen Einstieg, der ideale Grundlagen bietet und bei der Verbesserung der Betriebs- und Produktionsprozesse unterstützt.
  • Softwarelösungen, die für den Mittelstand und mit Fokus auf Branchenbesonderheiten konzipiert sind, zeichnen sich ebenfalls durch einen guten Einstieg in Industrie 4.0 aus und sorgen für ein Grundgerüst, dass individuell angepasst wird – so entsteht ein schnell messbarer Mehrwert.
  • Für große Unternehmen und Konzerne empfiehlt sich ein von Grund auf individuell gestaltetes Manufacturing Execution System, welches die hochkomplexen und über mehrere Standorte verteilte Logistik- und Produktionsabläufe erfassen kann, diese visualisiert und alle nötigen Features mitbringt.

Produktionsdatenerfassung vom IT-Profi

Die GFOS mbH ist seit vielen Jahren vertrauensvoller und leistungsstarker Partner der Industrie mit einem großen Know-how im Bereich der Metallverarbeitung. Die Softwarelösungen sind modular aufgebaut und verfügen über moderne Schnittstellentechnologien, um Anbindungen an das Gesamtsystem, Drittlösung und ERP-Systeme zu ermöglichen. So wird auch der Mehrwert für die Oberflächenveredelung spürbar.

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