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Schneller und sicherer Materialfluss – mit Robotik und KI in die Zukunft

Die Robotertechnik, auch Robotik genannt, ist ein Forschungs- sowie Anwendungsgebiet, bei dem IT-Systeme und Konzepte in die reale Welt übertragen werden – aus Datenverarbeitung und Simulationen werden praktische Anwendungen und Maschinen.

Dabei ist die Robotik natürlich längst keine Neuheit mehr und viele Produktionsstätten sind längst mit entsprechender Technik ausgestattet. Routinehandgriffe oder ganze Montageschritte, beispielsweise an den Produktionsbändern der Automobilindustrie, werden inzwischen von Robotern übernommen. Auch vollautomatisierte Lager, in den Greif- und Transportsysteme für das Befüllen und Entnehmen zuständig sind, gehören in vielen Unternehmen bereits zum Standard. Hierbei lässt sich eine Steigerung der Effektivität messen, die die Investitionskosten legitimiert, doch oftmals arbeiten solche Systeme noch in sich geschlossen und sind nicht auf Produktionsebene vernetzt.

industrie-roboterarm© Pixabay

Ein ganzheitliches Produktionssystem

Das Projekt Industrie 4.0 hat inzwischen volle Fahrt aufgenommen und immer mehr Unternehmen nutzen die großen Potentiale der digitale Produktionssteuerung. Maschinen-, Prozess- und Betriebsdaten werden erfasst und analysiert, Planungs- und Qualitätssicherungssoftware sorgen für stetige Verbesserungen. Unternehmen, die ein ganzheitliches Manufacturing Execution System (MES) installiert haben, können die Produktion detailgenau überwachen und steuern, und so effektiv Prozesse optimieren, die Effizienz steigern und Kosten senken.

Die erfassten Daten können aber im selben Zug auch die Grundlage für eine KI-basierte Fertigungssteuerung sein. Durch die Vernetzung aller Produktionsbereiche und die Einbindung eines Machine Learning-Konzeptes werden Muster und Zusammenhänge im Produktionsprozess erkennbar, die ohne KI-Algorithmen und Big bzw. Smart Data-Analysis nicht nachvollziehbar gewesen wären.

Fork lift operator preparing products for shipment

© Shutterstock

In der praktischen Anwendung können mit Hilfe von diesen Analysen Prozesse neu definiert werden und sich Produktionen eigenständig steuern: Wie ist der Material- bzw. Rohstoffbestand an einer Maschine und wann wird Nachschub benötigt? Ist der Nachschub auf Lager oder muss er nachbestellt werden? Wann muss das Material im Lager zusammengestellt werden und wann muss ein autonomes Transportsystem für die Lieferung zur Maschine sorgen?

Verringerung von Risiken und Falschlieferungen

Neben der automatischen Sortierung im Lager und der damit einhergehenden Kontrolle, kann der Materialfluss auch nochmal am Übergang von Lager zu Produktionshalle überwacht werden. Sensoren und Lichtschranken helfen beim Abgleich von geplanter und tatsächlich verladener Ware, sodass immer nur die Roh- und Werkstoffe zu den Arbeitsplätzen und Maschinen gebracht werden, die dort wirklich benötigt werden. Weder falsch verladene noch ungewollte Produkte und Materialien gelangen so in die Produktionshallen – ein effektiver Schutz für Maschinen und das Produktions-Know-how.

Der Grundstein zum Erfolg

Damit eine KI-basierte Materialfluss- und Produktionssteuerung Realität werden kann, muss  ein professionelles und leistungsstarkes Manufacturing Execution System eingeführt werden. Diese Systeme bilden die Grundlage für das Gelingen der digitalen Transformation und ermöglichen eine Einführung von KI-Software in die Produktion, da die notwendige Datenbasis vorhanden und strukturiert ist.

Manufacturing Execution Systems gibt es für jede Unternehmensgröße sowie alle branchentypischen Besonderheiten und Anforderungen. Nutzen Sie die Expertise der GFOS mbH und lassen Sie sich individuell zur Einführung einer MES-Lösung in Ihrer Produktion beraten. Unsere IT-Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung – vereinbaren Sie einfach einen kostenfreien Rückruftermin.

 

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