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Schnittstellen und Interoperabilität als Erfolgsgrundlage. Wie gelingt der Datenaustausch?

Im Kontext eines digitalen Fertigungsmanagements spielt der störungsfreie Datentransfer eine übergeordnete Rolle, denn nur auf Grundlage strukturierter und belastbarer Daten kann ein solches System funktionieren.

Die Interoperabilität der Systeme ist dabei unerlässlich: Denn es muss sichergestellt werden, dass sowohl die Daten aus einem übergelagerten ERP-System in die Planungssoftware fließen, aber auch alle Maschinen- und Produktionsdaten in Echtzeit verfügbar sind – nur so können ein ganzheitliches Abbild generiert und eine flexible Produktionssteuerung möglich werden. Die Herausforderung liegt zum einen also in der reibungslosen und vollständigen Datenübertragung, zum anderen aber auch grundlegend in der generellen Möglichkeit, Daten auszutauschen. Hintergrund ist hier die Tatsache, dass nicht jede Maschine, nicht jeder Arbeitsplatz und nicht jedes Lager und Transportsystem mit Sensoren und Messgeräten ausgestattet ist, um Daten überhaupt zu erfassen. Ist die Netzwerkfähigkeit gegeben, stellen die systematische Datenerfassung und das Übertragungsformat die nächste Hürde da. Bei fehlender Netzwerkfähigkeit kann mit Hilfe von nachgerüsteten Sensoren Abhilfe geschaffen werden.

Was genau ist Interoperabilität?

Laut Definition ist die Interoperabilität die technische Fähigkeit zum Zusammenspiel und zur Vernetzung von Systemen und Technologien unter Berücksichtigung definierter Normen. Diese Vernetzung geschieht über Schnittstellen, die der Kommunikation dienen und Informationen und Daten empfangen oder weitergeben.

Interoperabel denken: ganzheitliche Systeme gewinnen

Die digitale Transformation schreitet unaufhaltsam voran und immer mehr Unternehmen reagieren auf die neue Situation. Dabei ist das Verständnis der Digitalisierung und ihrer Potentiale die wichtigste Voraussetzung – Industrie 4.0 deckt Optimierungspotentiale auf und ist nicht mit der Automatisierung zu verwechseln, die die Arbeitsform durch den Einsatz von Robotern und dergleichen verändert.

Die Digitalisierung der Industrie ist dabei nicht an die Unternehmensgröße oder die Anzahl der Maschinen gebunden. So können auch kleine und mittelständische Betriebe smarte und digitale Produktionsleitsysteme einführen und von einer messbaren Produktivitätssteigerung profitieren. Während einige Betriebe das Digitalisierungsprojekt zunächst eigenständig angehen wollen, um Kosten und Aufwand unter Kontrolle zu halten, gehen viele Mittelständler und große Unternehmen den Weg der Digitalisierung mit Unterstützung von professionellen IT-Dienstleistern. Auf der einen Seite entstehen dann sehr spezielle Insellösungen, die genau auf einen Produktionsprozess zugeschnitten sind. Auf der anderen Seite werden modulare Softwaresysteme auf die betrieblichen Anforderungen und Besonderheit angepasst. Wächst ein Unternehmen, dass bisher auf eigene Lösungen gesetzt hat, müssen spezielle Schnittstellen entwickelt werden, wenn im Zug des Wachstums eine externes digitales Produktionsleitsystem eingeführt wird. Hier liegt eine der großen Schwächen von unternehmensintern programmierten Insellösungen. Professionelle Anbieter verfügen allerdings über großes Know-how bei der Anbindung von Fremdsystemen, sodass die meisten Insellösungen über Umwege eingebunden werden können. Das ist nicht ideal, aber dennoch können so alle verfügbaren Daten einfließen und genutzt werden.

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IT-Dienstleister, die spezielle Konzepte für die Industrie entwickeln, haben für jede Branche und Unternehmensgröße modular aufgebaute Systeme, die individuell angepasst werden können. Hier ist ebenfalls die Interoperabilität gegeben: Die unterschiedlichen Module können einfach zum Gesamtsystem hinzugefügt oder erweitert werden, was den Unternehmen eine größtmögliche Flexibilität ermöglicht.

Leistungsstarke Schnittstellentechnologie für Ihren Erfolg

Die Interoperabilität von unterschiedlichen Maschinen und Anlagen sowie unterschiedlichen Systemen – die dabei auch abteilungs- und bereichsübergreifend sind – ist also von großer Bedeutung. Und während durch professionelle IT-Lösungen bereits auf der Ebene der Prozess- und Maschinendatenerfassung dafür gesorgt wird, dass belastbare und strukturierte Daten erfasst werden, sorgen Schnittstellen für eine zweite Kontrollstufe: die Plausibilisierung der Daten nach individuell konfigurierbaren Vorgaben. Hierbei sorgt UPC-UA als Schnittstellentechnologie für einen erprobten und störungsfreien Datentransfer – professionelle Anbieter können aber hier auch andere Technologien bedienen, sollte dies nötig sein.

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