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Lassen Sie Ihr Digitalisierungsprojekt nicht scheitern – der Mensch im Fokus von Industrie 4.0!

Smart Factorys und Industrie 4.0 sind in aller Munde und Experten sowie Fachmagazine berichten seit Jahren über die Notwendigkeit zur Digitalisierung. Die vierte industrielle Revolution wird heraufbeschworen, so scheint es.

Die Öffentlichkeit schwankt jedoch beim Thema Digitalisierung zwischen den Traumlandschaften der Arbeit 4.0 und den Schreckensszenarien von massenhaften Verlusten von Arbeitsplätzen in der Industrie und der Logistik. In der Regel fehlt nämlich eines ganz eindeutig: eine klare Vision sowie die aktive Gestaltung des Faktor Mensch, also der humanen Ebene der Industrie 4.0! Doch damit die digitale Transformation gelingen kann, muss sie humanzentriert sein – Digitalisierung und Industrie 4.0 müssen dringend konstruktiv diskutiert werden.

Industrie 4.0 und HR 4.0

Eine elementare Erkenntnis, die Unternehmer und Entscheidungsträger aus dem Scheitern des CIM-Projektes gezogen haben sollten ist, dass die Digitalisierung und die Automation nur unter Berücksichtigung des Menschen gelingen kann. Nicht nur die Fertigung muss digitalisiert werden, auch HR-Prozesse müssen diesen Schritt gehen.

Dr. Winfried Felser geht in seinem Artikel „Industrie 4.0.human und HR 4.0: Von den Südkoreanern lernen!“ auf die Wichtigkeit einer modernen HR-Arbeit ein.

Arbeitswelt nachhaltig verbessern

„Nichts ist so beständig wie der Wandel – gerade in NRW hat sich im Produktionsgewerbe vollzogen, was auch in anderen Branchen als säkularer Trend der Industriearbeit zu beobachten ist: der Wandel von harter körperlicher Arbeit über die Steuerung von Maschinen hin zur Überwachung automatisierter Prozesse. Leider führen technische Innovationen nicht gleichsam automatisch zu Verbesserungen im Arbeitsleben (Lärm, Klima, individuelle Voraussetzungen für Wohlbefinden, etwa Gebetsräume).“ Das schreibt Jan Westerbarkey in „Wie wollen wir arbeiten“.

Damit moderne und arbeitnehmerfreundliche Arbeitswelten entstehen können, müssen innovative und ganzheitliche Industrie 4.0-Konzepte entwickelt und in Unternehmensstrukturen eingebaut werden – das erfordert visionäres Denken und Handeln.

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© Shutterstock

Industrie 4.0 in der deutschen Fertigungsindustrie

Während eine Vielzahl an Unternehmen bereits einzelne IT-Lösungen innerhalb der Produktion nutzt und so Prozesse überwacht und steuert, sind ganzheitliche Manufacturing Execution Systems noch unterrepräsentiert. Denn die eingesetzte Software ist meist eine Insellösung und somit nicht mit anderen Systemen oder der übergelagerten ERP-Ebene vernetzt. Welche Bedeutung die digitale Transformation für die deutsche Industrie hat und welche hemmenden Faktoren bestehen, analysiert Katharina Röhrig in Ihrem Fachbeitrag.

IT-Lösungen bieten für Unternehmen aller Größen Optimierungspotentiale, denn die Software ist modular aufgebaut und lässt sich individuell an die Anforderungen einer jeden Fertigung anpassen – das gilt für Manufacturing Execution Systems ebenso wie für Sicherheitslösungen und Workforce Management Software:

Burkhard Röhrig spricht im Fachgespräch mit Ralph Szepanski zu den Themen Manufacturing Execution Systems und Workforce Management in Zeiten der digitalen Transformation.

KI-basierte Produktionssteuerung

Die Digitalisierung des Fertigungsmanagements hat über ihre Optimierungspotentiale hinaus auch direkte Anschlusspunkte für Konzepte aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nicht zu Unrecht wird im Zusammenhang von Industrie 4.0 auch immer wieder von der vierten industriellen Revolution gesprochen, denn die Umwälzung die durch die Automation, die digitalen Netzwerke und die technologischen Innovationen losgetreten werden, greifen tief in die Produktionsprozesse ein. Neben der Arbeitserleichterung, die durch Maschinen und Computer längst Einzug in den Arbeitsalltag erhalten hat, gibt es aber auch Befürchtungen. Hier werden Szenarien beschrieben, in denen der Mensch in der Produktion durch Roboter ersetzt wird – gleiches hört man inzwischen auch aus den Bereichen der Logistik und anderen Branchen. Der Internet of Things-Experte Tim Cole zeichnet in seinem Text „Roboter wollen deinen Job gar nicht!“ jedoch ein anderes, sehr viel humanzentrierteres Bild von der Zukunft der Produktion.

Der Weg zur effizienten Produktion

Entscheidend ist hier das Zusammenspiel von Mensch und Technologie, von kreativer Denkleistung und technologischer Stärke. Industrielle Revolutionen gab es mehrere und stets stand ein nachhaltige Effektivitätssteigerung im Fokus neuer Innovationen. Die Sorgen um das Wegfallen altbekannter Berufsbilder und Arbeitsplätzen wich meist recht schnell der Erkenntnis, dass neue Aufgaben entstanden und sich ein großer Bedarf an Fachpersonal entwickelte. „Menschliches Know-how und künstliche Intelligenz für eine effektive und flexible Produktion“ lautet daher auch die Devise, die Burkhard Röhrig in seinem Fachbeitrag in den Mittelpunkt stellt.

Steigern Sie Ihre Produktivität

Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 ist längst Realität und die Digitalisierung schreitet stetig voran. Lassen Sie die Chancen, die sich Ihnen durch die Einführung eines professionellen Manufacturing Execution Systems ergeben, nicht ungenutzt. Denn mit unseren IT-Lösungen und dem spezifischen Fachwissen Ihrer Mitarbeiter können Sie eine digitale Produktionssteuerung einführen, die Ihr Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig hält. Technologien sind dafür da, den Menschen zu unterstützen und nicht ihn zu ersetzen.

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