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Agiles Prozessmanagement als Erfolgsgarant während der Coronakrise!

Das agile Prozessmanagement beschreibt eine Unternehmens-, Kommunikations- und Managementkultur, bei der flache und kurze Entscheidungshierarchien, konzentrierte Besprechungen und schnelle Projektdurchführungen im Fokus stehen. Anstatt langer Planungsphasen gibt es eine direkte Umsetzung und – soweit nötig – Korrekturen im laufenden Prozess.

In der deutschen Fertigungsindustrie hatte das Konzept des agilen Prozessmanagements bisher keinen hohen Stellenwert, denn gewachsene Strukturen und eingespielte Projektabläufe erzeugen ein großes Maß an Sicherheit und Routine. Der Erfolg und die stetig steigenden Umsatzzahlen gaben der Industrie recht – aber dann kam die Coronakrise und neue Modelle müssen her.

Mit IT-Lösungen die nötige Flexibilität gewinnen

Wenn sich weltweit Logistik- und Produktionsprozesse schlagartig ändern müssen, wie es im Frühjahr 2020 durch die Auswirkungen des Coronavirus der Fall war, dann sind die Unternehmen im Vorteil, die schnell und flexibel reagieren können. Es kann zu Lieferengpässen kommen, die Nachfrage ändert sich teils drastisch, Aufträge werden gestrichen und Produktionen müssen umgeplant werden, Mitarbeiter müssen besonders geschützt und Dienstpläne daher möglicherweise komplett neu strukturiert werden. All das bedeutet viel Arbeit für die Geschäftsführung, die Produktionsplanung und die alltägliche Arbeit in den Werkshallen.

Eine digitale Produktionssteuerung in Form eines professionellen Manufacturing Execution Systems (MES) ist hier der Erfolgsgarant. Denn das Erfassen und Vernetzen sowie das Analysieren und Auswerten von allen relevanten Betriebs- und Produktionsdaten führt dazu, dass ein virtuelles Abbild der Produktion entsteht und die einzelnen Produktionsschritte in Echtzeit überwacht und gesteuert werden können. Diese Flexibilität ermöglicht ein schnelles Reagieren auf sich verändernde Anforderungen und Situationen:

  • In der Feinplanung können Produktionsschritte umgeplant werden, sollten z.B. notwendige Ressourcen fehlen.

  • Die Personaleinsatzplanung kann Dienstpläne jederzeit dem Bedarf anpassen und dabei die Auftragslage sowie die Mitarbeiterwünsche berücksichtigen.

  • Im Energie- und Prozessdatenmanagement kann auf Schwankungen im Produktionsaufkommen mit Hinblick auf die Energiekosten reagiert werden.

  • Das Materialflussmanagement hat jederzeit einen Überblick über die angeforderten, eingelagerten und sich in der Produktion befindenden Rohstoffe und Materialien.

Eine ganzheitliche MES-Lösung mit Schnittstellen zur ERP-Ebene bietet durch den modularen Aufbau viele Tools für jede Anforderung.

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© Shutterstock

Die Krise als Chance nutzen

So hart die Coronakrise viele Unternehmen getroffen hat, so groß scheint der Wille da zu sein, dies als Chance zu sehen und die Digitalisierung voran zu treiben – das geht aus einer Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) hervor. Dabei geht es um grundlegende Bereiche wie eine moderne IT-Infrastruktur, aber auch um sehr konkrete Fälle, wie etwa die digitale Steuerung von Logistik und Materialfluss oder die Einführung einer industriegerechten Personalbedarfs- und Personaleinsatzplanung, um Schichten für die Mitarbeiter flexibel planen zu können. Die Entscheider auf Unternehmensseite streben dabei mehrheitlich eine Implementierung ganzheitlicher Systeme an, um auch für kommende Herausforderungen und Krisen gerüstet zu sein – das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 kriegt also krisenbedingt einen deutlichen Anschub und für viele Unternehmen sind gerade hier die Vernetzungen zu IT-Sicherheitslösungen und Workforce Management-Konzepten reizvoll.

Nutzen auch Sie die Möglichkeiten der digitalen Produktionssteuerung

Modernisierung, Automatisierung und Digitalisierung sind wichtige Faktoren, um gestärkt und zukunftsorientiert aus der Krise hervorzugehen. Innovative Technologien stehen bereit und sind für Unternehmen jeder Größe und Branche verfügbar.

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